5 geniale Alltagsmaßnahmen 


Hier sind meine Lieblingsmassnahmen im Haushalt. Wir sind zu fünft (mit Hund), und drei von uns  kochen. Wir haben viel Besuch. So ein Haushalt ist immer etwas stressig, denn wenn drei Leute Produkte einkaufen und verarbeiten, ist das nicht so effizient wie ein straff geführter Haushalt mit einem einzelnen Kopf an der Spitze. Trotzdem - oder gerade deshalb - kann ich ein Lied davon singen, wie man Wäscheberge, Einkaufs- und Küchenroutinen im Zaum hält und Geld spart. Hier sind meine Massnahmen - wenn sie einmal laufen, kosten sie nicht nur nichts. Sie sparen Zeit und Geld - vor allem, wenn man sich angewöhnt, Verbrauch in Anhäufung zu visualisieren: den Wäscheberg, die Tonne Waschpulver, die Wassermassen, die Benzinmassen und das Geld, welches man über die Lebensdauer verbraucht.


Massnahme Nr. 1: Die Schürze

Nichts ist so effektiv, wie den Wäscheberg einfach gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wer kocht, spült, Pflanzen umtopft und den Müll auslehrt, trägt eine Schürze. Fertig. Keine Diskussion. Spart im Jahr mindestens 25 Maschinen unnötiger Wäsche. Das heisst: Strom, Wasser, Waschmittel, Zeit. Hier sind die besten Schürzen der Welt.

Massnahme Nr. 2: Leeres Auto

Raus mit dem Scheiss. Echt jetzt. Ich habe Kiloweise Gummimatten und Wanderschuhe aus unserem Familienfahrzeug entfernt und beobachte den Verbrauch. Habe noch keine Zahlen, aber mein Menschenverstand sagt mir: Wenn ich mit 20 kg weniger und langsamer (100, max. 130) im Auto rumfahre, spart das CO2 und Geld. Muss ja. Was sonst?

Massnahme Nr. 3: Leitungswasser

Jetzt mal im ernst: Flaschenwasser? Echt? Kistenweise? Unser Leitungswasser wird ständig geprüft und ist vielleicht nicht das allerfeinste, was unseren Gaumen herunterrinnt. Aber es ist gut. Für mich gut genug. Jedenfalls besser, als was 90% der Menschheit zur Verfügung hat. Und das Wasser, was, in Flaschen abgefüllt, verpackt und über hunderte Kilometer Autobahnen bewegt wird, hat eine ungesunde CO2 Bilanz. Ich kriege das Zeug schon deshalb zu Hause nicht runter. Dafür im Restaurant mit Genuß.

Massnahme Nr. 4: Regenwasser

Regenwasser ist einfach klasse. Ich habe für wenig Geld auf Balkon und Terrasse eine Regentonne ans Fallrohr angeschlossen. Ich habe immer genug Wasser für Pflanzen. Und wenn ich Salat und Gemüse wasche, benutze  ich das das Leitungswasser anschliessend auch für die Pflanzen. Es ist verschwenderisch genug, dass wir unsere Toilettenspülung mit Trinkwasser befüllen. 

Massnahme Nr. 5: Leichtgewichtige Haushaltswäsche


So. Nochmal Wasser, Strom und Chemie. Ich habe nach und nach unsere Geschirr- und Handtücher mit leichteren Exemplaren ersetzt. Ohnehin liebe ich jahrzehntealte Baumwolle. Aber wenn mal was Neues her muss, dann achte ich darauf, dass es leichte Baumwolle ist. Denn das bedeutet über die Lebensdauer dieser Teile  weniger Wasser, Strom und Chemie.

Bitte schickt mir eure Lieblingshacks hier.